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Wechseljahre – Teil 2: Muskeln

Bewegung in den Wechseljahren: Warum Muskeln, Krafttraining und Aktivität jetzt besonders wichtig sind.

Mit Absinken der Hormone nimmt auch die Muskelmasse ab. Das ist nicht nur schlecht für die allgemeine Stabilität im eigenen Körper, sondern senkt auch den Energiebedarf.1 Der Energiebedarf sinkt in den Wechseljahren aufgrund der absinkenden Hormonspiegel. Dies ist einer der Gründe, aus denen bei vielen Frauen die Fettmasse steigt, ohne, dass sie etwas an ihrem Lebensstil verändert haben.2

Muskeln verbrauchen viel Energie. Deshalb hilft Muskelaufbau, wenn man Gewicht verlieren will1, aber auch um den Energieverbrauch in den Wechseljahren stabil zu halten. So kann einer ungewollten Gewichtszunahme vorgebeugt werden. Muskeln zaubern sich aber nicht von allein, sondern werden durch regelmäßiges Training aufrechterhalten.

Muskelaufbau ist auch im höheren Alter noch möglich. Durchgeführt werden kann Muskelaufbautraining mit dem eigenen Körpergewicht oder mit Gewichten1. Eine sinnvolle Kombination aus Krafttraining und Kardiotraining scheint nach Studien der effektivste Weg, Fettmasse abzubauen.3 Regelmäßiges strammes Gehen oder Treppensteigen im Alltag sind zudem für das Herz-Kreislauf-System. Der Aufbau von Muskeln benötigt zudem eine ausreichende Eiweißzufuhr.4

Sport und Bewegung bieten Schutz für Körper und Seele

Im Vergleich zu Kindern bewegen sich die meisten Erwachsenen deutlich weniger. Gesund altern bedeutet, das innere Kind zu erinnern und sich viel zu bewegen. Bewegung hält nicht nur den Körper stark und geschmeidig, sondern schützt auch die Seele. Ganz nach dem Motto „in einem gesunden Körper wohnt ein gesunder Geist“.

Wie Omega-3 Fettsäuren Entzündungen regulieren Fazit
Fazit

Aktiv bleiben für mehr Lebensqualität

Die Wechseljahre bringen natürliche Veränderungen des Stoffwechsels und der Körperzusammensetzung mit sich. Regelmäßige Bewegung und gezieltes Krafttraining können dabei helfen, Muskelmasse zu erhalten, den Energieverbrauch zu unterstützen und einer ungewollten Gewichtszunahme entgegenzuwirken. Gleichzeitig profitieren Herz, Kreislauf und die mentale Gesundheit von einem aktiven Lebensstil. Schon kleine Veränderungen im Alltag, kombiniert mit ausreichend Eiweiß und regelmäßiger Bewegung, können einen wertvollen Beitrag zu Gesundheit, Wohlbefinden und Lebensqualität leisten.

Quellen

Autorenschaft: Wissenschaftliche Abteilung Mai 2026

(1) Haber, P. Leitfaden zur medizinischen Trainingsberatung. Rehabilitation bis Leistungssport, 4th ed.; Springer: Berlin, Heidelberg, 2018.

(2) Moccia, P.; Belda-Montesinos, R.; Monllor-Tormos, A.; Chedraui, P.; Cano, A. Body weight and fat mass across the menopausal transition: hormonal modulators, Gynecological endocrinology : the official journal of the International Society of Gynecological Endocrinology. 2022, 38, pp. 99–104.

(3) Schwingshackl, L.; Dias, S.; Strasser, B.; Hoffmann, G. Impact of different training modalities on anthropometric and metabolic characteristics in overweight/obese subjects: a systematic review and network meta-analysis, PloS one. 2013, 8, e82853.

(4) Tagawa, R.; Watanabe, D.; Ito, K.; Otsuyama, T.; Nakayama, K.; Sanbongi, C.; Miyachi, M. Synergistic Effect of Increased Total Protein Intake and Strength Training on Muscle Strength: A Dose-Response Meta-analysis of Randomized Controlled Trials, Sports medicine – open. 2022, 8, p. 110.

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